Geld anlegen in Tagesgeld

Geldanlage mit Tagesgeld

Heutzutage wird täglich für diverse Tagesgeldanbieter geworben. Diese Werbung sieht man nicht nur in Medien wie Zeitschriften, Internet und Radio, sondern sogar schon in Discountern und Supermärkten. Doch was bedeutet Tagesgeld eigentlich? Wie sicher ist diese Art der Geldanlage und vor allem: wie rentabel?


Im Grunde kann man die Funktion eines Tagesgeldkontos mit einem Girokonto vergleichen. Der Unterschied besteht aber darin, dass von einem Tagesgeldkonto keine Überweisungen oder Auszahlungen getätigt werden können. Die einzige Möglichkeit, ans Geld zu kommen ist eine Überweisung auf ein sogenanntes Referenz-Girokonto, welches bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos angegeben werden muss. Um ein Tagesgeldkonto eröffnen zu können, muss man also über ein Giro-Konto verfügen. Überweisungen auf das Tagesgeldkonto selbst können dafür aber von jedem beliebigem Konto getätigt werden.

Der Vorteil eines Tagesgeldkontos liegt eindeutig darin, dass das Guthaben höher verzinst wird als auf anderen Konten. Gewöhnlich wird das Guthaben auf einem Tagesgeldkonto schon ab dem ersten Euro verzinst. Die Zinssätze unterscheiden sich je nach Anbieter und können zwischen 2 und 6 Prozent betragen. Normalerweise sind Tagesgeldkonten kostenlos und es gibt keine versteckten Kosten. Man kann täglich über sein Geld verfügen, ohne diverse Laufzeiten oder Sperren. Der einzige Haken könnte sein, dass das Geld zuerst auf das Girokonto überwiesen werden muss, was meistens ca. 2 bis 3 Tage dauert.

Wenn man einen wirklich guten Anbieter sucht, sollte man im Internet recherchieren. Denn Hausbanken bieten meistens nicht so hohe Zinssätze. Die Eröffnung eines solchen Tagesgeldkontos ist sehr einfach, denn man braucht nur einen Eröffnungsfragebogen ausfüllen, diesen versenden und sich bei einer beliebigen Postfiliale mit Hilfe des Personalausweises identifizieren. Normalerweise dauert eine Eröffnung eines Tagesgeldkontos nur wenige Tage, bis man dann loslegen kann.

Trotz der höheren Zinssätze als bei einem „normalen“ Sparkonto gehören Tagesgeldkonten zu einer der sichersten Geldanlagen. Wenn das Kreditinstitut Mitglied in einem Sicherungsfond ist, gibt es für den Anleger keinerlei Risiko, da das Geld dann zu vollen 100% gesichert ist. Banken, die nicht in einem solchen Sicherungsfond sind, müssen trotzdem auch für Sicherheit garantieren. Meist sind dann für den Anleger 90% seines Tagesgeldes und bis zu 20.000 Euro auf dem Konto voll abgesichert. Diese Einlagensicherungsgrenze variiert allerdings innerhalb der EU-Länder.